1350-1399 (3)

1354
1. Juli
Die Teilstadt "Freiheit" besitzt jetzt eine eigene Kaufgilde.

1357
Hedwig Goldfuß, eine Bürgerswitwe in der Neustadt, stiftet die St. Nikolaus-Kapelle an der Fuldabrücke.

1367, 23. Mai
Mit einem Gottesdienst wird der Chor der Martinskirche eingeweiht.

1376
Die Brüderkirche, heute das älteste Bauwerk der Stadt, ist fertiggestellt.

1377
Bürgermeister und Rat von Altstadt, Neustadt und Freiheit verweigern dem Landesherrn das Ungeld, eine neue außerordentliche Steuer.
Die Auseinandersetzung mit Landgraf Heinrich II. eskaliert, Bürger besetzen vorübergehend das Landgrafenschloss.

1385
Da die Pump- und Ziehbrunnen in der Stadt in trockenen Sommern wenig Wasser hergeben, wird bei Wahlershausen die Drusel zum Teil abgeleitet und durch einen offenen Graben nach Kassel geführt, die Druselwasserleitung.

1391
In einem Hochverratsprozeß werden Kasseler Patrizier, meist Ratsherren, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ihr Vermögen wird konfisziert. Landgraf Hermann von Hessen festigt damit seine Macht gegenüber dem Bürgertum. Jahrhundertelang bestimmen die Landgrafen unangefochten die Geschicke der Stadt Kassel.

1395
Für 2500 Gulden erhält die Stadt von Landgraf Hermann die Berechtigung, in der Stadt nicht nur Bier zu brauen, sondern auch auszuschenken.

Quelle: kassel.de/stadt/geschichte/chronik

 

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